Holde Nacht – Sandor Petöfi

Holde Nacht

Holde Nacht! Welch Glück! Die Liebste herzend,
lieg ich hier im Garten, plaudernd, scherzend.
Still ist’s, nur ein Hund bellt in der Ferne.
Vom schwarzblauen
Himmel schauen
freundlich Mond und Sterne.

Liebste, nein, mir wär es nicht gegeben,
fromm als Stern am Himmel festzukleben.
Keinen Abend würd ich Ruhe haben.
Immer wieder
stieg’ ich nieder,
mich an dir zu laben.

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