Zur Feier der Wiederkehr des Trauungstages – Rudolf von Reibisch

Zur Feier der Wiederkehr des Trauungstages am 25. August in Marienbad 1868 Auf hohem Throne saß — so geht die Sage Zur Feier eines seiner…

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Drei Geburtstagsgedichte – II – Rudolf von Reibisch

Drei Geburtstagsgedichte – II Wenn im Herbst die Blätter fallen von des rauhen Sturms Gewalten, sei getrost, Frühling nahet, und sie werden sich zu neuer…

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Einer Freundin – Rudolf von Reibisch

Einer Freundin bei Ueberreichung eines silbernen Obstmessers. Glaubst Du auch, daß solch ein Messer Treue Freundschaft kann zerschneiden? Nein, gewiß, Du weißt es besser! Glaubst…

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Zur Feier einer silbernen Hochzeit – Rudolf von Reibisch

Zur Feier einer silbernen Hochzeit in Riga. 6/18. Dec. 1870 Was kann der Himmel Schöneres gewähren, Als treue Liebe, die im Sturm der Welt Sich…

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Der Weddergunger – Rudolf von Reibisch

Der Weddergunger Sylt. 1866. Was hast du, schön Inge? was zitterst du? sprich! Was bleichen die Wangen der Kühnen?” “Wie ist die Nacht so schauerlich!…

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Letzter Wille – Rudolf von Reibisch

Letzter Wille Dresden 1869. Und muß es denn gestorben sein, So scharrt mich staubbeladen Nicht in die finstre Grube ein Zu Würmern und zu Maden….

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Das Feld bei Sivershausen – Rudolf von Reibisch

Das Feld bei Sivershausen Dresden 1839. Pfeifen und Drommeten schallen Lustig durch den grünen Plan, Weiß und rothe Fähnlein wallen Sachsenherzog, reit’ voran! Laß dein…

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Das Pfingstfest zu Goslar – Rudolf von Reibisch

Das Pfingstfest zu Goslar Zu Goslar war’s, um Pfingsten, Im Wonnemond des Mai’n, Da klang’s in allen Gassen Von Fiedeln und Schalmein, Da war ein…

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Paulinens Sonnenschirm – Rudolf von Reibisch

Paulinens Sonnenschirm Sylt 1866. Es sprach des Meermanns altes Weib Mit seinen vertraulichsten Tönen: “Schaff’, Ekke, mir solch einen Schirm, Wie tragen da oben die…

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Der alte Schäferhund – Rudolf von Reibisch

Der alte Schäferhund Am Steinberg weidet die Herde Bei Goslar, der alten Stadt, Und hinter ihr schleicht der Schäfer Am Stabe krank und matt. Ihn…

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Trost in der Ferne. – Rudolf von Reibisch

Trost in der Ferne. Am 13. Oct. 1847. Ich war so krank, so müde, so allein, Ich wähnte schon in England zu verderben, Ja schwer,…

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Drei Geburtstagsgedichte – I – Rudolf von Reibisch

Drei Geburtstagsgedichte – I Zum 18. November 1870. Was ich schon früh geträumt und festgehalten Mit glaubensstarker, stiller Freudigkeit — Das Ideal erhabner Weiblichkeit In…

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Venezianische Elegien – II – Rudolf von Reibisch

Venezianische Elegien – II Im Atrium der Markuskirche strahlend Von der Legende goldnem Heil’genschein, Liegt Zierlich eingefügt in das Getäfel Der Marmormosaik ein rother Stein….

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Drei Geburtstagsgedichte – III – Rudolf von Reibisch

Drei Geburtstagsgedichte – III (Letztes Gedicht) Hatte mir ernstlich vorgenommen, Saubere Verslein Dir zu dichten, Aber es sind dazwischen kommen Viel verdrießliche Geschichten, Die mir…

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Venezianische Elegien – I – Rudolf von Reibisch

Venezianische Elegien – I Wenn meine Augen, schwer und voll von Trauer, Auf deiner Trümmer Pracht, Venedig, ruhn, Dann überrieseln mich hochheilige Schauer: Wie eitel…

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Elbe – Rudolf von Reibisch

Elbe zwischen Magdeburg und Hamburg. Uferlose Flächen breiten Sich zur Rechten und zur Linken, Klapperdürre Störche steigen Durch das hohe Gras und trinken. Hin und…

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Marie – Rudolf von Reibisch

Marie 1870. Dresden. Der Morgen graut, kalt schauert der Wind, Die weiten Märkte, die Gassen Wie sind sie still und verlassen! Mit schwankenden Schritten ein…

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Lebensweisheit – Rudolf von Reibisch

Lebensweisheit Marienbad 1868. Laß dir nicht durch eitle Sorgen Auch Minuten nur verleiden! Lebe heut, als wenn du morgen Müßtest schon von hinnen scheiden! Flüchtig…

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Venezianische Elegien – Rudolf von Reibisch

Venezianische Elegien Voll von Erwartung schlägt das Herz, ich drücke Mich ungeduldig in die Wagenecke, Der Dampfer stöhnt, ein athemloser Recke, Entlang den Schienen der…

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In der Kathedrale von St. Denis – Rudolf von Reibisch

In der Kathedrale von St. Denis am 19. Febr. 1848. Wiege andachtsvoller Schauer, Sarg voll königlicher Träume, Mit der Ehrfurcht Weihe grüß ich Deine todtenstillen…

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Vienenburg – Rudolf von Reibisch

Vienenburg Unaufhaltsam, wähnt’ ich, müßten Unseres Daseins stunden fliehen, Und sie aufzuhalten wäre Nur vergebliches Bemühen. Arge Täuschung! eitles Wähnen! Hab es selbst erlebt, erfahren,…

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Im Grabe – Rudolf von Reibisch

Im Grabe Wie bläst über meinen Hügel Der Winterwind so kalt, Die Blumen auf meinem Hügel Wie welkten sie so bald, Und die mich geliebt…

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Waltraude – Rudolf von Reibisch

Waltraude Ballade, Goslar 1875. Auf dem Gange kommt es geschlichen sacht Und klopft an der Thür: erwacht, erwacht! Steht auf, Herr Heinrich, und reitet geschwind…

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Homer-Uebersetzung – Rudolf von Reibisch

Homer-Uebersetzung Ilias. Erster Gesang. Vom Zorn, o Göttin, sing des Peleiaden, Der den Achaiern schrecklich Weh gebracht Und viele Helden schwach und schmerzbeladen Hinabgesandt in…

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