Zum Polterabend Iii – Heinrich Heine

Zum Polterabend III III »O, die Liebe macht uns selig, O, die Liebe macht uns reich!« Also singt man tausendkehlig In dem heilgen römschen Reich….

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Zeitgedichte Xxii – Heinrich Heine

Zeitgedichte XXII XXII Erleuchtung Michel! fallen dir die Schuppen Von den Augen? Merkst du itzt, Daß man dir die besten Suppen Vor dem Maule wegstibitzt?…

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Wo – Heinrich Heine

Wo Wo wird einst des Wandermüden Letzte Ruhestätte sein? Unter Palmen in dem Süden? Unter Linden an dem Rhein? Werd ich wo in einer Wüste…

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Wartet Nur – Heinrich Heine

Wartet nur Weil ich so ganz vorzüglich blitze, Glaubt Ihr, daß ich nicht donnert könnt! Ihr irrt Euch sehr, denn ich besitze Gleichfalls fürs Donnern…

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Teurer Freund! Was Soll Es Nützen – Heinrich Heine

Teurer Freund! Was soll es nützen XLII »Teurer Freund! Was soll es nützen, Stets da alte Lied zu leiern? Willst du ewig brütend sitzen Auf…

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Seraphine V – Heinrich Heine

Seraphine V V Wie neubegierig die Möwe Nach uns herüberblickt, Weil ich an deine Lippen So fest mein Ohr gedrückt! Sie möchte gerne wissen, Was…

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Romanzero – Lamentationen – Heinrich Heine

Romanzero – Lamentationen Das Glück ist eine leichte Dirne, Und weilt nicht gern am selben Ort; Sie streicht das Haar dir von der Stirne Und…

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Poseidon – Heinrich Heine

Poseidon Die Sonnenlichter spielten Über das weithinrollende Meer; Fern auf der Reede glänzte das Schiff, Das mich zur Heimat tragen sollte; Aber es fehlte an…

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Neuer Frühling Xxiv – Heinrich Heine

Neuer Frühling XXIV XXIV Es haben unsre Herzen Geschlossen die heilge Allianz; Sie lagen fest aneinander, Und sie verstanden sich ganz. Ach, nur die junge…

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Nachts, Erfaßt Vom Wilden Geiste – Heinrich Heine

Nachts, erfaßt vom wilden Geiste Nachts, erfaßt vom wilden Geiste, Streck ich die geballten Fäuste Drohend aus – jedoch erschlafft Sinkt der Arm, mir fehlt…

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Mein Liebchen, Wir Saßen Beisammen – Heinrich Heine

Mein Liebchen, wir saßen beisammen XLII Mein Liebchen, wir saßen beisammen, Traulich im leichten Kahn. Die Nacht war still, und wir schwammen Auf weiter Wasserbahn….

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Lamentationen – Heinrich Heine

Lamentationen Das Glück ist eine leichte Dirne Und weilt nicht gern am selben Ort; Sie streicht das Haar dir von der Stirne, Und küßt dich…

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Iv – Heinrich Heine

IV Auf dem Schloßhof zu Canossa Stand der deutsche Kaiser Heinrich, In dem Büßerhemd und barfuß, Und die Nacht war kalt und regnigt. Aus dem…

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Ich Stand In Dunkeln Träumen – Heinrich Heine

Ich stand in dunkeln Träumen XXIII Ich stand in dunkeln Träumen Und starrte ihr Bildnis an, Und das geliebte Antlitz Heimlich zu leben begann. Um…

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Heut Nacht, Im Traum – Heinrich Heine

Heut Nacht, im Traum Heut Nacht, im Traum, unglücklicherweis, Tät ich an der schmutzigsten Magd mich laben, Und ich konnte doch für denselben Preis Die…

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Fresko-Sonette An Christian S. – 2 – Heinrich Heine

Fresko-Sonette an Christian S. – 2 [IV] Fresko-Sonette an Christian Gib her die Larv, ich will mich jetzt maskieren In einen Lumpenkerl, damit Halunken, Die…

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Emma I – Heinrich Heine

Emma I I Er steht so starr wie ein Baumstamm, In Hitz und Frost und Wind, Im Boden wurzelt die Fußzeh, Die Arme erhoben sind….

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Die Wahlverlobten – Heinrich Heine

Die Wahlverlobten Du weinst und siehst mich an, und meinst, Daß du ob meinem Elend weinst – Du weißt nicht, Weib! dir selber gilt Die…

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Die Eule Studierte Pandekten – Heinrich Heine

Die Eule studierte Pandekten Die Eule studierte Pandekten, Kanonisches Recht und die Glossa, Und als sie kam nach Welschland, Sie frug: Wo liegt Canossa? Die…

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Deutschland. Ein Wintermärchen, Caput Vi – Heinrich Heine

Deutschland. Ein Wintermärchen, Caput VI Den Paganini begleitete stets Ein Spiritus familiaris, Manchmal als Hund, manchmal in Gestalt Des seligen Georg Harrys. Napoleon sah einen…

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Der Neue Alexander Ii – Heinrich Heine

Der neue Alexander II II Erster Feldzug Da sitzt er und schwatzt, mit lallender Zung, Der neue Alexander; Den Plan der Welteroberung, Den setzt er…

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Das Hohelied – Heinrich Heine

Das Hohelied Des Weibes Leib ist ein Gedicht, Das Gott der Herr geschrieben Ins große Stammbuch der Natur, Als ihn der Geist getrieben. Ja, günstig…

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Aus Einem »kitty«-Zyklus X – Heinrich Heine

Aus einem »Kitty«-Zyklus X Es glänzt so schön die sinkende Sonne, Doch schöner ist deiner Augen Schein. Das Abendrot und deine Augen, Sie strahlen mir…

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Angélique I – Heinrich Heine

Angélique I Inun der Gott mir günstig nicket, Soll ich schweigen wie ein Stummer, Ich, der, als ich unbeglücket, Soviel sang von meinem Kummer, Daß…

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Ahnung – Heinrich Heine

Ahnung Oben, wo die Sterne glühen, Müssen uns die Freuden blühen, Die uns unten sind versagt; In des Todes kalten Armen Kann das Leben erst…

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Zwei Ritter – Heinrich Heine

Zwei Ritter Crapülinski und Waschlapski, Polen aus der Polackei, Fochten für die Freiheit, gegen Moskowiter-Tyrannei. Fochten tapfer und entkamen Endlich glücklich nach Paris – Leben…

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Zum Lazarus 2 – Heinrich Heine

Zum Lazarus 2 Es hatte mein Haupt die schwarze Frau Zärtlich ans Herz geschlossen; Ach! meine Haare wurden grau, Wo ihre Tränen geflossen. Sie küßte…

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Zeitgedichte Xi – Heinrich Heine

Zeitgedichte XI XI Das neue israelitische Hospital zu Hamburg Ein Hospital für arme, kranke Juden, Für Menschenkinder, welche dreifach elend, Behaftet mit den bösen drei…

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Widmung Zu Den »reisebildern« Iii – Heinrich Heine

Widmung zu den »Reisebildern« III Schau hinein ins Buch, da drinnen Siehst du Nebelmenschen schwanken, Siehst wie blutende Gedanken Durch die weißen Herzen rinnen. Aber…

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Verheißung – Heinrich Heine

Verheißung Nicht mehr barfuß sollst du traben, Deutsche Freiheit, durch die Sümpfe, Endlich kommst du auf die Strümpfe, Und auch Stiefel sollst du haben! Auf…

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Sonnenaufgang – Heinrich Heine

Sonnenaufgang Sonne, purpurgeborene, Glänzend im Glanz der Rubinenkron Und des goldenen Mantels, Steigest Du empor Aus Deinem Palast von Kristall; Vor Dir, wie Blumenmädchen am…

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Seekrankheit – Heinrich Heine

Seekrankheit Die grauen Nachmittagswolken Senken sich tiefer hinab auf das Meer, Das ihnen dunkel entgegensteigt, Und zwischendurch jagt das Schiff. Seekrank sitz ich noch immer…

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Romanzen Xix – Heinrich Heine

Romanzen XIX XIX Klagelied eines altdevtschen Jünglings Wohl dem, dem noch die Tugend lacht, Weh dem, der sie verlieret! Es haben mich armen Jüngling Die…

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O, Habt Ihr Über Glück Und Unglück – Heinrich Heine

O, habt ihr über Glück und Unglück O, habt ihr über Glück und Unglück noch Gewalt Ihr Götter! – Gebt dem Glück auf heute viel’…

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Neuer Frühling Xlii – Heinrich Heine

Neuer Frühling XLII XLII Verdroßnen Sinn im kalten Herzen hegend, Reis ich verdrießlich durch die kalte Welt, Zu Ende geht der Herbst, ein Nebel hält…

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Mit Dummen Mädchen, Hab Ich Gedacht,… – Heinrich Heine

Mit dummen Mädchen, hab ich gedacht,… Mit dummen Mädchen, hab ich gedacht, Nichts ist mit dummen anzufangen; Doch als ich mich an die klugen gemacht,…

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Mädchen Mit Dem Roten Mündchen – Heinrich Heine

Mädchen mit dem roten Mündchen L Mädchen mit dem roten Mündchen, Mit den Äuglein süß und klar, Du mein liebes, kleines Mädchen, Deiner denk ich…

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Katharina Vii – Heinrich Heine

Katharina VII VII Jüngstens träumte mir: spazieren In dem Himmelreiche ging ich, Ich mit dir – denn ohne dich Wär der Himmel eine Hölle. Dort…

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Im Traum Sah Ich Ein Männchen – Heinrich Heine

Im Traum sah ich ein Männchen IV Im Traum sah ich ein Männchen klein und putzig, Das ging auf Stelzen, Schritte ellenweit, Trug weiße Wäsche…

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Ich Habe Verlacht – Heinrich Heine

Ich habe verlacht Ich habe verlacht, bei Tag und bei Nacht, So Männer wie Frauenzimmer, Ich habe große Dummheiten gemacht – Die Klugheit bekam mir…

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Guter Rat – Heinrich Heine

Guter Rat Laß dein Grämen und dein Schämen! Werbe keck und fordre laut, Und man wird sich dir bequemen, Und du führest heim die Braut….

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Es Schauen Die Blumen Alle – Heinrich Heine

Es schauen die Blumen alle Es schauen die Blumen alle Zur leuchtenden Sonne hinauf; Es nehmen die Ströme alle Zum leuchtenden Meere den Lauf. Es…

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Du Sollst Mich Liebend Umschließen – Heinrich Heine

Du sollst mich liebend umschließen Du sollst mich liebend umschließen, Geliebtes, schönes Weib! Umschling mich mit Armen und Füßen, Und mit dem geschmeidigen Leib. *…

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Die Lotosblume Ängstigt – Heinrich Heine

Die Lotosblume ängstigt X Die Lotosblume ängstigt Sich vor der Sonne Pracht, Und mit gesenktem Haupte Erwartet sie träumend die Nacht. Der Mond, der ist…

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Diana Ii – Heinrich Heine

Diana II II Am Golfe von Biskaya Hat sie den Tag erblickt; Sie hat schon in der Wiege Zwei junge Katzen erdrückt. Sie lief mit…

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Der Weltlauf Ists – Heinrich Heine

Der Weltlauf ists Der Weltlauf ists: den Würdgen sieht man hudeln, Der Ernste wird bespöttelt und vexiert, Der Mutge wird verfolgt von Schnurren, Pudeln, Und…

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Der Bleiche, Herbstliche Halbmond – Heinrich Heine

Der bleiche, herbstliche Halbmond XXVIII Der bleiche, herbstliche Halbmond Lugt aus den Wolken heraus; Ganz einsam liegt auf dem Kirchhof Das stille Pfarrerhaus. Die Mutter…

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Clarisse Ii – Heinrich Heine

Clarisse II II Überall, wo du auch wandelst, Schaust du mich zu allen Stunden, Und je mehr du mich mißhandelst, Treuer bleib ich dir verbunden….

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Aus Der Harzreise – Prolog – Heinrich Heine

Aus der Harzreise – Prolog Schwarze Röcke, seidne Strümpfe, Weiße, höfliche Manschetten, Sanfte Reden, Embrassieren – Ach, wenn sie nur Herzen hätten! Herzen in der…

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An Fritz St. – Heinrich Heine

An Fritz St. Ins Stammbuch Die Schlechten siegen, untergehn die Wackern, Statt Myrten lobt man nur die dürren Pappeln, Worein die Abendwinde tüchtig rappeln, Statt…

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Zur Ollea V – Heinrich Heine

Zur Ollea V V inter Die Kälte kann wahrlich brennen Wie Feuer. Die Menschenkinder Im Schneegestöber rennen Und laufen immer geschwinder. O, bittre Winterhärte! Die…

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Zu »clarisse« V – Heinrich Heine

Zu »Clarisse« V Jetzt kannst du mit vollem Recht, Gutes Mädchen, von mir denken: Dieser Mensch ist wirklich schlecht, Mich sogar sucht er zu kränken…

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Yolante Und Marie Iv – Heinrich Heine

Yolante und Marie IV IV Jugend, die mir täglich schwindet, Wird durch raschen Mut ersetzt, Und mein kühnrer Arm umwindet Noch viel schlankre Hüften jetzt….

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Wenn Ich An Deinem Hause – Heinrich Heine

Wenn ich an deinem Hause XIII Wenn ich an deinem Hause Des Morgens vorübergeh, So freuts mich, du liebe Kleine, Wenn ich dich am Fenster…

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Und Als Ich So Lange, So Lange Gesäumt – Heinrich Heine

Und als ich so lange, so lange gesäumt XXIX Und als ich so lange, so lange gesäumt, In fremden Landen geschwärmt und geträumt; Da ward…

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Seraphine Xv – Heinrich Heine

Seraphine XV XV. Das Meer erstrahlt im Sonnenschein, Als ob es golden wär. Ihr Brüder, wenn ich sterbe, Versenkt mich in das Meer. Hab immer…

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Schöne Wiege Meiner Leiden – Heinrich Heine

Schöne Wiege meiner Leiden V. Schöne Wiege meiner Leiden, Schönes Grabmal meiner Ruh, Schöne Stadt, wir müssen scheiden, – Lebe wohl! ruf ich dir zu….

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Romanzen Iv – Heinrich Heine

Romanzen IV IV Die Beschwörung Der junge Franziskaner sitzt Einsam in der Klosterzelle, Er liest im alten Zauberbuch, Genannt der Zwang der Hölle. Und als…

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Neuer Frühling Xxxiv – Heinrich Heine

Neuer Frühling XXXIV XXXIV Der Brief, den du geschrieben, Er macht mich gar nicht bang; Du willst mich nicht mehr lieben, Aber dein Brief ist…

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Neuer Frühling Vi – Heinrich Heine

Neuer Frühling VI VI Leise zieht durch mein Gemüt Liebliches Geläute. Klinge, kleines Frühlingslied, Kling hinaus ins Weite. Kling hinaus, bis an das Haus, Wo…

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